Klimatorium – Danmarks internationale klimacenter

Im neuen Klimazentrum in Lemvig vereinen zwei der führenden Architekten des Landes pragmatische Architektur mit lokaler Naturgestaltung und integriertem Hochwasserschutz.

Klimatorium – Danmarks internationale klimacenter

Dänemarks internationales Klimazentrum, Klimatorium,direkt am Wasser in Lemvig, ist ein Forum für Wissens-, Bildungs-, Innovations- und Entwicklungsprojekte im Bereich Versorgungsdienstleistungen und Klimawandel. Das neue Gebäude wird Dänemarks Rolle als Exporteur von Klimalösungen unterstützen und dazu beitragen, Lemvig und die Region Mitteljütland als Zentrum für Klimaanpassung zu etablieren. Hinter dem Projekt stehen 3XN und SLA, deren Entwurf sich an den historischen Bootsbauhallen von Lemvig orientiert, in der herrlichen Natur am Limfjord und in den starken Gemeinden des Hafens.

Der architektonische Hauptgriff des Klimatoriums ist pragmatisch mit einer Auswahl an Materialien in Holz, Beton und Stahl. Das Wahrzeichen des Hauses ist eine "Welle" aus Holz, die sich über dem Haupteingang erhebt und ein leicht erkennbares Wahrzeichen bildet. Das Motiv ist von den charakteristischen Fischerbooten von Lemvig inspiriert und ist eine Hommage an die Kulturgeschichte der Region und die lokalen Baubräuche. Ein wesentliches Gestaltungselement war es, ein einladendes Gebäude mit klaren Bezügen zur Funktion des Hauses und zur Lage am Hafen in Lemvig zu schaffen. Die verklinkerte Holzwelle verleiht dem Haus eine starke Identität und ist innen wie außen ein Treffpunkt und gesellschaftlicher Treffpunkt für Mitarbeiter, Gäste und Bürger des Klimatoriums.

Gleichzeitig ist der Bau ein integraler Bestandteil des Klimaschutzes in Lemvig und am Hafen selbst. Die Landschaft ist entlang meteorologischer Isobaren gegliedert, die die vorherrschenden Windverhältnisse in Lemvig darstellen – die manchmal zu Überschwemmungen führen. Dieses Motiv interagiert mit den weichen Linien des Skaterparks und bildet eine intuitive Route durch die Landschaft. Der Klimakeil soll komfortable, geschützte Räume für die Freizeitnutzung schaffen. Die Vegetation basiert ausschließlich auf einheimischen Pflanzen, die in der Küstenumgebung gedeihen und ein Minimum an Pflege erfordern. Der Klimakeil fungiert als Außenraum, in dem die Mitarbeiter des Klimatoriums experimentieren und der Stadt am Wasser einen neuen urbanen Raum für Besucher geben können.

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